Ort: St. Pölten
Datum: 22.05.2011
Bericht / Fotos: Wolfgang Schinnerl

Austria Ironman 70.3 St. Pölten
Ein Sextett kämpft sich durch die Wachau


Kuttner Herbert - 4:50:57
der schnellste unserer Mannschaft in diesem Bewerb. Er überholte mich am Beginn des Halbmarathons, und auf meine Frage: ‚Bist im Plan?' eine Antwort, die wohl auf die meisten von uns zutraf: ‚Net ganz!' Doch bei diesen Bedingungen unter 5h zu finishen, verdient größten Respekt.

Patrick Psenner - 5:00:36
viel knapper kann man an der 5-Stunden-Grenze wohl nicht mehr vorbeischrammen.
Eine blitzsaubere Leistung von Patrick, der wieder einmal seine Stärke im Schwimmen ausspielte und den besten Schwimm-Split unserer Abordnung markierte.
Machte seine Ankündigung wahr und hat ‚Vui andruckt'.

Feuchter Christian - 5:36:01
Der jüngste im Bunde hatte, wie viele von uns, mit den abschließenden 21,1 km am meisten zu kämpfen. Doch auch er konnte den heißen Temperaturen trotzen und in einer soliden Zeit das Rennen erfolgreich beenden.
Doch damit war es an diesem Tag für Ihn noch nicht vorbei, denn im Ziel wurde er bereits von der Dopingkontrolle erwartet. Nach diesem Hitze-Rennen überhaupt eine Probe in flüssiger Form abgeben zu können - Respekt.

Lechner Georg - 5:41:43
Unser Halbdistanz-Rookie. Im Vorfeld des Rennens noch von Selbstzweifeln geplagt, ob er die 6h Schallmauer durchbrechen wird können.
Außer ihm selbst waren wir alle überzeugt, dass er es packt. Und tatsächlich knallt er eine Zeit auf den Asphalt, die sich (vor allem) für seinen ersten half-Ironman gewaschen hat. Man darf gespannt sein, was da noch kommen wird.

Strobl Heimo - 5:44:01
Er ging mit der letzten Starterwelle ins Rennen - aufgrund der Altersklasse und der schwarzen Badehaube liebevoll auch Grufti-Welle genannt. Doch das konnte Ihn nicht erschüttern, und so rollte er das Feld eben von hinten auf. Als er mich auf meiner 2. Laufrunde bereits eingeholt hatte, versuchte er mich noch mitzuziehen, doch konnte ich seinem unwiderstehlichem Antritt nicht mehr folgen.

Schinnerl Wolfgang - 6:30:10
Mein drittes Antreten in St. Pölten war mein erstes Rennen für X-Trim Zeltweg.
Und sollte es nach der Vorbereitung und meinen Vorstellungen gehen, ist die 6h Grenze diesmal fällig.
Doch Wunsch und Wirklichkeit sind 2 Paar (Lauf)Schuhe. Nach dem 2. Wechsel noch auf Kurs, stellte sich 2 km später heraus, dass der Halbmarathon nicht unter 2 h zu schaffen sein wird und sich somit die 6 h ins Land der Träume verabschiedet haben. Als dann mein Magen-Darm-Trakt seinen Dienst verweigerte und auf Durchzug schaltete, blieb nur noch die Finishline als letztes Ziel.

Eine Finisher-Medaille verwehrt blieb unserem grandiosen Fan-Klub, der sich diese zweifellos verdient hätte. Uns Athleten anzufeuern und bei jeder Gelegenheit zu pushen, war zu jeder Zeit ein enormer und immens wichtiger Motivationsschub.
Im Hexenkessel Event-Arena mit Gänsehaut-Feeling auch unsere Supporter zu sehen und zu hören, kann man nicht beschreiben, man muss es erlebt haben.
Nochmals vielen herzlichen Dank an dieser Stelle für die tolle Unterstützung.