Liebe
Sportsfreunde!
Erst
einmal vielen Dank an euch, dass ihr mit so viel Anteilnahme
dabei seid!
Aloha
an Alle!!!
I
have done it!
Viele an der Strecke haben zugerufen: "You make a
great job".
Eure
guten Wünsche haben mir über einige Krisen hinweggeholfen,
denn es war nicht leicht.
Ich war gestern nach dem Zieleinlauf noch ein bisschen benommen
und groggy wie selten nach einer Langdistanz.
Schwimmen
(1:13) war gut. Hab viel Salz getankt.
Rad (5:40) weniger, den Erwartungen entsprechend. Viel
Gegenwind und Hügel.
Wovor ich am meisten Angst hatte, das habe ich sehr gut gemeistert,
nämlich das Fahren im
Bereich der starken Seitenböen. Der Tip von Heimo war
Goldes wert: Schau dorthin wo du hinfahren
willst, und dass war nie der seitliche Graben. Bin mir vorgekommen
wie ein Motorradfahrer in
Kurvenlage - man musste nur vorausdenken.
Temperatur am Tacho bis 37Grd.
Beim
Laufen (4:17) waren meine Beine lange Zeit nur Teig.
Hatte nach 6 Meilen brennende Sohlen.
Zwischendurch ging es besser. Ganz schwer die lange Strecke
am Queen K. Highway.
Du siehst weit voraus und es geht nichts weiter.
Die
letzten 2 km ein Genuss: Alles Schwere fällt ab, ich
geniesse, dass ich dabei sein durfte.
Meine
Endzeit: 11:25 Std - bin zufrieden und glücklich dass
ich es geschafft habe.
Vielen
vielen Dank nocheinmal an alle für das Daumen drücken!!!
Mahalo !!!!
Jetzt
sind wir, ich und Margareta - sehr glücklich, dass alles
gut gegangen ist und haben den
Tag mit einem üppigen Hotelfrühstück im Freien
begrüsst.
LG
Margareta und Wolfram
E-Mail
08.10.
Was soll ich sagen - Anspannung von früh morgens bis
jetzt.
Hab ich alles, fehlt noch etwas, was wird auf der Strecke sein
. . .
Alles noch einmal durchkontrollieren und die Wechsel durchspielen.
Ärger als bei meinem ersten IRONMAN, aber trotzdem schön
diese Anspannung.
Kurzer
Lauf in der Früh und dass war es für heute.
Gerade
habe ich das Rad und die Säcke eingecheckt. Morgen früh
darf man nur mehr zum Rad.
Die Wechselzone ist sehr weitläufig angelegt und der
Einweiser namens Richy, sehr sehr höflich ,
ist mit mir den ganzen Ablauf durchgegangen.
Die ganze Anlage wimmelt nur so vor Helfern, alle in gelb,
und kein Warten oder Anstellen heute.
Vor
dem Schwimmstart habe ich ein bisschen Angst. Es ist eng in
der Bucht. Werd mich sicher weiter
hinten anstellen. Patrik ist ja leider nicht da, der mich
ein bisschen hinausziehen könnte.
Ich
schicke den Streckenplan mit:
Kriterien sind ziemlich bekannt.
Es sind auch einige Hoehenmeter mit hineingepackt.
Ich denke wenn ich den Wind um Hawi überstanden
habe, gibt es nur mehr einen Gegner
und das bin ich selbst.
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Liebe
Grüsse an alle! Wolfram
und Margareta
E-Mail
7.Oktober
Gestern hab ich noch nach einem windunempfindlichen Vorderrad
gesucht.
Dachte schon, es gibt nichts. Dann sehe ich auf der Expo: "Wheels
to rent" - 1 Rad kosten 116 USD.
Hätte auch fast eines genommen, so verunsichert war ich
nach unserer ersten Tour nach Hawi.
Einige Gespräche mit anderen Athleten und heute mit Greylinger
Gernot geben mir die Sicherheit,
dass ich jetzt nichts mehr ändere.
Wettkampfbesprechung
war gestern in Deutsch - auch interessant.
Heute war nur mehr angenehmes Schwimmen auf dem Plan und etwa
1 Stunde lockeres Radfahren.
Die Wetterprognose für den Raceday lautet wie folgt:
Kein Regen mehr (bis jetzt war es teilweise bewölkt)
- Schönwetter !!
Ich denke es wird dass, was alle erwarten und was ich hier
im Wetterkanal gesehen habe: Hitze und Wind! - So soll es
ja sein!
Wie
immer liebe Grüsse, Wolfram+Margaret
E-Mail
6.Oktober
Das
Schwimmen am Morgen war heute entspannend.
Um 14:00 Uhr wird die Wettkampfbesprechung stattfinden.
Danach ist noch Radfahren angesagt, ein bisschen an die Hitze
gewöhnen.
Was
mir hier auffällt sind so einige Gegensätze:
Die "Touristen" sind sehr sportliche Erscheinungen
(no na), aber es gibt viele Einheimische die irrsinnig übergewichtig
sind. Das fällt einem auf den
Flughäfen auf und setzt sich überall hin fort.
Es scheint als wären die meisten Leute nicht eben reich,
aber den ganzen Tag blubbern die Achtzylinder an die vorbei.
Einer grösser als der Andere.
Jeder mit Automatik. (Ich glaube, mit nur 6 Zylindern bist
du hier minderwertig). Erlaubt sind aber nur 15mph (Meilen
in der Stunde, ca. 24kmh) im
Ortsgebiet. Sonst 25 - 30 mph auf Landstrassen, Autostrasse:
55mph.
An der Kreuzung gibt es nur Stoppschilder, wer zuerst kommt,
fährt zuerst! Eine einfache Regel wie der Kreisverkehr,
solange sich alle daran halten.
Das war es für heute, liebe Grüsse, MW
E-Mail
5. Oktober
Das
Schwimmen am Morgen war schon bedeutend besser als am Tag davor.
Man sieht öfters Fischschwärme, unter sich vorbeiziehen,
ganz so wie man es sich auf "Hawaii" vorstellt.
Eine Attraktion für die Schwimmer ist der Katamaran, wo
man Kaffee und heute sogar auch saftige kleine Müsliriegel
gereicht bekommt.
Ab
9:00 Uhr ging es zum Registrieren.
Wie es die Amis gerne mögen, war es in der Hotelhalle
klimatisiert und kalt und wir durften mehrere Stationen durchlaufen.
Vorzubereiten war wieder das Formular mit den Personendaten.
Erste Station Einzahlungscheck (Tagesgebühr), Stempel
auf die Hand.
Dann auf die Waage: 150,6 lbs, das sind denke ich 68kg. Danach
zur Station wo die Haftungsübernahme zu unterschreiben
war, incl.
Belehrung versteht sich. (2 Seiten - leicht verständliches
waren zu lesen, habs in 5 Sekunden gehabt), wieder die Daten
abgeben.
Überhaupt ist das Englisch hier schon ein ziemliches
Kauderwelsch, welches man nicht gleich versteht. Aber es glaubt
wahrscheinlich
jeder hier, dass wir alle Amerikaner sind.
Dann zur Kuvert - Station: Endlich die Startnummer, den Chip
usw. Weiter zum Empfang des Rucksacks und dann zur Chipkontrolle.
Die Leute sind unglaublich freundlich. Jeder fragt dich, wie
es dir geht und wie der Tag so ist, wirklich reizend.
Ich betrachte meine Startnummer, welch ein Gefühl! Die
Anspannung steigt.
Anschließend rasch zum,, Race Seminar,, welches von
,,Hannes Hawaii Tours,, veranstaltet wurde. Mit dabei unter
anderen Sandra Wallenhorst,
Nicole Leder und Tomas Hellriegel. Es waren etliche gute Tipps
dabei. Zum Beispiel wenn es in Hawi, (am anderen Ende der
Radstrecke - betroffen
sind ca. 50 km ) starke Böen gibt - nicht aufrichten,
sondern am Aufleger "verweilen"! Ich werde am Samstag
meinen ganzen Mut brauchen . . .
Alles in Allem war es sehr interessant. HANNES versorgt seine
Reiseteilnehmer sehr gut.
Mittagessen
und danach Auflegerposition verbessern (damit ich mich besser
verspannen kann) und eine kurze Radeinheit folgt als Nächstes.
Um 17,00 stand die Nationenparade auf dem Programm. Wie gesagt,
leider ohne Profis. Leider hast du nirgends die Stars gesehen,
die vielen
Zuseher haben aber trotzdem eine tolle Stimmung erzeugt.
Am
Ende der Parade stand die Eröffnung der EXPO an. Überall
kann man Renngeräte und Ausrüstung bewundern, die
das Herz höher schlagen lassen.
Cervelo, Specialized, Scott, Trek und viele mehr stechen mir
sofort ins Auge.
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Wolfram
- kurz vor dem Ziel
1:13
- 20. Platz / 5:40 15. Platz / 4:17 - 18. Platz
Letzter
lockerer Lauf
Das
Kaffeeboot ist mittlerweile ja ein Inn - Treffpunkt
der Schwimmer.
Heute war viel Verkehr im Wasser.
Auch relativ hohe Wellen, gut für das Feeling.
Das
rotweissrote Armband von Heimo
gibt mir am Renntag die ganze Energie, die mir von euch allen
herübergeschickt wird.
Das HANNES - Armband ist von HANNES Hawaii - Tours und bringt
einige Vergünstigungen hier.
Schlaft
gut (dzt. bei euch ja 23:25 Uhr)!

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