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Ort:
Klagenfurt
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Datum:
13.08.2008
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Bericht
/ Fotos: Chris Mitteregger
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Der
10. Ironman Austria in Klagenfurt ist Geschichte. 2453
Athleten aus 42 Nationen haben zum Jubiläum den
Wörthersee umgerührt. Für mich war es der
dritte Start in Folge und es war wiederum ein ganz besonderes
Erlebnis.
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Seit
der Anmeldung am 9. Juli 2007 ist ja einiges passiert, was die Teilnahme
im heurigen Jahr mehrmals in Frage gestellt hat. Allein durch meine
Schulterverletzung hab ich zweiundzwanzig wertvolle Trainingswochen
verloren. Dazu sind noch massive Probleme mit Gelenken und Sehnen
gekommen, verbunden mit weiteren Zwangspausen. Mit diesen Vorzeichen
erschien ein Antreten am 13. Juli 2008 alles andere als vernünftig
zu sein - aber es hat ja auch niemand behauptet, dass ich vernünftig
bin! Letztlich war ich gut genug vorbereitet, um bei normalem Rennverlauf
auch eine Chance auf ein passables Finish zu haben.
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Wie
immer 7 Uhr Wasserstart im Strandbad Klagenfurt, wie immer
ein flaues Gefühl im Bauch und die ungewisse Wetterlage
tat ihr übriges. Bis auf eine heftige Schlägerei
im Lendkanal, der einfach für diese Massen zu eng ist,
war das Schwimmen kein Problem und ich war mit der Zeit
von 1:09 auch zufrieden.
Der
erste Wechsel war ruhig und entspannt. Hier hab ich aus
den Fehlern der vergangenen Jahre doch etwas gelernt. Bereits
auf den ersten Kilometern der Radstrecke wurde es richtig
nass. Dadurch war ich sehr defensiv unterwegs, denn es gab
durch die rutschigen Strassen jede Menge Stürze.
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Die
verhaltene Gangart hatte auch was Gutes, ich hab für
die zweite Runde Körner gespart und war mit einer Zeit
von 5:14 nur eine Minute langsamer als letztes Jahr,
aber viel lockerer und mit viel mehr Reserven für den
Laufsplit. Die Knieschmerzen, die mich schon vor einem Jahr
an selber Stelle gequält haben, sind auch heuer bereits
bei Kilometer drei akut geworden. Schon darauf vorbereitet
hab ich sofort ein Sehnenband angelegt und tatsächlich
sind die Probleme beinahe ganz verschwunden und ich konnte
ein schönes Tempo laufen, bei dem nur ein heftiges
Unwetter zwischen Kilometer fünf und zehn gestört
hat. Ich glaub ich hab beim Laufen mehr Wasser geschluckt
als beim Schwimmen. Nur eine kleine Krise auf dem Weg in
die Innenstadt - die nach fünf Kilometern wieder vorbei
war - hat eine noch bessere Laufzeit wie die absolvierten
3:45 verhindert. Schon auf den letzten Kilometern
Richtung Ziel wusste ich aber dass ich trotz aller Probleme
in der Vorbereitung und dem suboptimalen Wetter meine persönliche
Bestzeit unterbieten würde.
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So
konnte ich den Zieleinlauf nach 10:20 richtig genießen
und überglücklich mein Finish feiern.
Am
Montag in der Früh hab ich tatsächlich der Versuchung
widerstanden und mich nicht für 2009 angemeldet, aber
auch ohne meine Nennung war der Ironman Austria 2009 in
92 Minuten ausverkauft. Ich werde nächstes Jahr zur
Abwechslung einmal auf der anderen Seite des Zauns stehen
und die Freunde anfeuern, die noch nicht genug haben von
dem bittersüßen Wahnsinn.
Liebe
Grüsse,
Chris
P.S.
Gib niemals auf
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