EVEREST
MARATHON
Start:
Everest Base Camp 5364m -
Ziel:
Namche Bazar 3440m
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Am
29.05.2007 fand zum 6. mal der Everest Marathon statt.
Dieser findet immer am 29.05 statt, da an diesem Tag
TENZING und HILLARY vor 54 Jahren die
Erstbesteigung des Mount Everest geschafft haben.
Diesmal
waren 52 Ausländische Läufer am Start.
Einschließlich der Nepali waren es 140 Läufer.
Mark ein blinder Läufer ist auch mitgelaufen er
konnte den Lauf in 16 Stunden erfolgreich Beenden.
Dem Marathon ist ein 14 Tage langes Trecking vorausgegangen.
Dabei konnte man die Strecke kennenlernen und sich an
die große Höhe gewöhnen.
Es handelte sich dabei laut Aussagen der Läufer
die schon fast alles gemacht haben um einen der schwersten
Marathon-Läufe der Welt.
Der Lauf begann um 7:00 Uhr im Everest Base Camp
5364 m. Über Gletscher, Geröll und Felsen
ging es bei klirrender Kälte nach Gorakshep
5140 m.
Von
dort weiter nach Lobuche 4930 m - weiter nach
Pheriche nach Tengboche 3867 m. und schließlich
zum Ziel nach Namche Bazar 3440m.
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Es
scheint als ob es sich hier um einen bergab Lauf handelt, in
Wirklichkeit geht es aber immer auf und ab. Jede menge Höhenmeter
bergauf. Da es sich um Trampelpfade der YAKS (Hochlandrinder)
handelt, muss man bei jeden einzelnen Schritt aufpassen, dass
man nicht hinfällt. Das erschwärt das Laufen noch
ein bisschen.
Wetter mässig haben wir beim Lauf Eis, Sonne, Regen, Hagel,
also alles was es gibt genossen. Die Entscheidung welches Gewand
anziehen war daher nicht gerade leicht.
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Laut
Veranstalter sollten alle 5 km ein Posten sein wo es
Wasser gibt, aber die ersten 15 km habe ich keinen Posten
und daher auch kein Wasser gesehen, einigen Läufern
wurde das zum Verhängnis. Ich habe dank langer
Auslands Erfahrung einen Laufrucksack mit allen notwendigen
Sachen welche ich glaubte zu brauchen mitgehabt.
Wie die meisten von uns hat es mich einmal so richtig
auf den Boden geschmissen, aber außer ein paar
Schrammen am Knie ist mir nichts passiert.
Da man während des Laufes nur einige Läufer
trifft, die man überholt, ist es oft nicht einfach
den richtigen Weg zu finden. Speziell die letzen paar
km haben sich viele verlaufen und das im strömenden
Regen , bei einer bergab Strecke im Schlamm.
Im
Ziel war ich sehr erstaunt das ich das Rennen als Siebenter
Ausländer geschafft hatte. Ich war sehr stolz mit
49 Jahren als einziger Österreicher so einen guten
Platz gemacht zu haben. Endzeit 7 St. 33 min und
15 Sek.
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Pläne
für nächstes Jahr - Dead Sea Marathon.
Mit freundlichen Grüssen
Peter Goel - aus
Namche
Bazar